Dresden zu Fuß
Ortsgruppe des Fachverbandes Fußverkehr Deutschland FUSS e.V.

Damokles-Schwert über Kesselsdorfer Straße - Boulevard muss kommen - Protest geht weiter

26.10.2018

Dresden zu Fuß: Weiter Damokles-Schwert über Kesselsdorfer Straße - Boulevard muss kommen - Protest geht weiter

Pressemitteilung vom 26. Oktober 2018

Nachdem die Information die Runde machte, dass die Verwaltung nach Prüfung weiterer Varianten für die Kesselsdorfer Straße immer noch auf ihrer alten Planung beharrt, regt sich Widerstand in der Bevölkerung. Es hat sich unter anderem eine Bürgerinitiative gegründet, die heute eine öffentliche Protestaktion in Höhe der Haltestelle Bünaustraße mit Verbänden durchführt (16 bis 19 Uhr).

Frank Kutzner, Sprecher von „Dresden zu Fuß“ (Ortsgruppe im Fachverband Fußverkehr Deutschland - FUSS e.V.)
stellt dazu fest: „Wir begrüßen den Protest und sind Teil davon. Die Stadtverwaltung hat auch in der neuen Varianten-Prüfung wieder nur auf ein paar wenige Ausnahmesituation des ganzen Jahres geschaut und auch wieder nur die Wartezeit von Pkw und Straßenbahn betrachtet, und hier wiederum nur für zwei Kreuzungen. Dass allein reicht ihr, um über die gesamte Gestaltung der Straße zu bestimmen: Wenige Stunden im Jahr an einer Kreuzung mal ein oder zwei Minuten warten - in einer Großsstadt! - das wird Pkw-Fahrern und Tram-Kundschaft von der Stadtverwaltung auf keinen Fall zugetraut. Aber das Vernichten von hoher Aufenthaltsqualität und städtebaulicher Attraktivität für die nächsten 30 Jahre nimmt die Stadtverwaltung in Kauf - zu Lasten der Lebensqualität in Löbtau.

Wir von Dresden zu Fuß fordern hingegen eine Orientierung am durchschnittlichen Verkehrsgeschehen auf der Kesselsdorfer Straße, also den Alltagserfahrungen der Bevölkerung. Wir fordern die Politik auf eine zweistreifige Variante in Auftrag zu geben, damit der Boulevard Löbtau Realität werden kann."

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