Dresden zu Fuß
Ortsgruppe des Fachverbandes Fußverkehr Deutschland FUSS e.V.

PM zur Teilnahme an der Europäischen Mobilitätswoche

"Dresden muss weiter gehen - Stellplatz-Besetzung in Löbbe, Zebra vorm Kulti und fetziger trolleyboy auf der Wilsdruffer"

Dresden, 14. September 2017

Zum Start der Europäischen Mobilitätswoche erklärt Frank Kutzner, Sprecher von Dresden zu Fuß:

"Wir werden die engagierten Menschen rund um den LÖBTOP e.V., die den Internationalen Parking Day in Löbtau am Freitag, den 15.09. von 12 bis 20 Uhr am Anfang der Kesselsdorfer Straße durchführen mit einem eigenen Stand unterstützen. Zu diskutieren gibt es genug: Wir sind zum Beispiel mit der Radverkehrsführung bei der neu geplanten Zentralhaltestelle überhaupt nicht zufrieden.

Auch einen Tag später, am Samstag, den 16.09. beim Autofreien Tag vor dem Kulturpalast sind wir mit dabei und freuen uns auch, dass der Mobilitätsberater Frank Tristram von ecolibro aus Braunschweig unserer Einladung gefolgt ist und den trolleyboy präsentieren wird, mit dem Einkaufen zu Fuß endlich fetzt - der trolleyboy wird mittlerweile von Einzelhandelsketten, Wohnungsunternehmen und Verwaltung vielfach eingesetzt. Wir selbst werden mit einem QUIZ auf die katastrophale Situation bei Zebrastreifen in Dresden aufmerksam machen. Nebenbei gibt es noch tolle Preise zu gewinnen.

Wo sind all die Zebrastreifen hin?

Am Autofreien Tag geht's am Stand von Dresden zu Fuß um Zebrastreifen

Wir unterstützen auch die Lokale Agenda und werden am 20.09. den Kinofilm "Nicht ohne uns" um 19.30 Uhr im Programmkino Ost mit anschauen und nachher auf die fehlende, selbständige Bewegungsfreiheit von Kindern in Dresden aufmerksam machen.

Schön ist, dass viele Aktionen von Teilen der Politik und Stadtverwaltung mit angeschoben wurden. Die Stadt muss bei Verkehrsplanung, Straßenbau und Verkehrsorganisation jedoch noch viel mehr tun, um eine sichere und verträgliche Mobilität in der Stadt, insbesondere für die zu Fuß Gehenden zu erreichen. Die Europäische Mobilitätswoche ist ein erster Schritt, vor allem um die Aufmerksamkeit auf die vielen Probleme zu lenken und wichtige Akteure zusammenzubringen. Der Paradigmenwechsel muss aber noch kommen."